Guild Wars 2

In Guild Wars 2 öffnet ArenaNet zum zweiten Mal die Tore nach Kryta, Maguma und Löwenstein. Die vertraute Welt aus Guild Wars ist kaum wiederzuerkennen, denn storytechnisch sind viele Jahre vergangen.

Die Story von Guild Wars 2

Menschen, Charr, Asura, Norn und Sylvari haben sich zu einer Allianz zusammengeschlossen, die einen neuen Auftrag hat – die Bekämpfung der Alt-Drachen.

Bekannte und beliebte Elemente des Vorgängers werden Spielveteranen erfreuen, falls sie sich nicht schon längst Guild Wars 2 zugelegt haben, neue Spieler aber nicht erschrecken.

Ein klassisches Questsystem existiert in Guild Wars 2 nicht mehr, Erfahrung lässt sich unterschiedlich erhalten, theoretisch sogar bis zum Maximallevel, ohne je einen einzigen Gegner zu töten, was schon eine große Neuerung zu sonstigen MMORPGs darstellt.

guild wars 2Ihr könnt das Maximallevel mit Erkundungstouren, ausschließlichem PVP-Spielen, Events oder durch Crafting erreichen. Und natürlich mit klassischem Monster hauen.

Worlds Events

Durch das besondere Feature: „Lebendige Welt“ stehen euch Events zur Verfügung, die zeitlich auf Maps vorhanden sind und teilweise Vorarbeit an anderen Orten benötigen, was aber jederzeit gegeben ist, denn die Server sind stets belebt. Die lebendige Welt lässt Orte unterschiedlich erscheinen, je nachdem zu welcher Zeit ihr sie bereist. So war Löwenstein lange eine verbrannte Ruine, nachdem die florierende Stadt komplett in Schutt und Asche gelegt wurde.

Im Gegensatz zu Guild Wars seid ihr auch nicht mehr limitiert auf eine einzige Rasse

Ihr habt die Auswahl zwischen Charr, Mensch, Norn, Asura und Sylvari, die alle unterschiedlich aussehen und eigene Elite-Fertigkeiten mitbringen, die wie im Vorgänger mächtige Skills darstellen und von denen ihr nur einen einzigen auf der Leiste haben könnt.

Neben den alten Charakterklassen (Krieger, Mesmer, Nekromant, Waldläufer, Elementarmagier und Dieb – ehemaliger Assassine) stehen euch außerdem noch Ingenieur und Wächter zur Verfügung, wobei der Ingenieur sich mit keiner der alten Charakterklassen vergleichen lässt, der Wächter hingegen eine Art Paragon darstellt. Bewusst ist hier auf den Mönch als Charakter verzichtet worden, denn jede Klasse besitzt ihre eigenen Healfertigkeiten und einen klassischen Supportcharakter gibt es nicht mehr – er ist auch nicht von Nöten, Guild Wars 2 lässt sich nicht nur sehr gut alleine spielen, in großen Gruppen ist Hilfe immer vorhanden, sodass niemand auf der Strecke bleibt.

Das Wichtigste bei Guild Wars ist seit jeher der richtige Build

Wobei hier in PVP Build, PVE Build und Allrounder unterschieden werden muss – nur weil die Skills im PVP nützt sind, müssen sie es nicht im PVE sein und umgekehrt. Der Build besteht aus mehreren Skills und einem Elite Skill, was gut aufeinander abgestimmt sein sollte. Durch verschiedene Attribute machen manche Skills nur mit der richtigen Waffe Sinn und umgekehrt. Daher muss man sich ein wenig einlesen, oder den Erklärungen der NPCs lauschen, damit man nicht mit seinem Build baden geht. Es ist aber kein Problem die Skills zu ändern und zu tauschen, also braucht ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr euch einmal verskillt.

Guild Wars 2Für Einsteiger ist es empfehlenswert mit dem Krieger oder dem Nekromanten zu starten, da beide Klassen über starke Skills gleich zu Anfang verfügen. Während der Krieger vor allem durch Rüstung punktet und dank des Gewehrs mächtig Schaden austeilen kann, hat der Nekromant seine Minions, die Schaden absorbieren können und so jeden Gegner von ihm fernhalten.

Was in GW2 neu ist

Waffen sind in Guild Wars 2 nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern ein wichtiger Teil des Builds, denn manche Skills sind nur durch die richtigen Waffen nutzbar.

Missionen, wie es sie in Guild Wars gab, sind nicht mehr zwingend erforderlich, allerdings immer noch vorhanden, als Teil der Hauptstoryline oder als Gruppenmissionen, die nur mit mehreren Spielern absolviert werden können. Es winken legendäre Waffen und Rüstungssets.

Generell ist der Grundgedanke von Guild Wars immer noch vorhanden: Equip ist eine Optiksache, niemand ist dadurch benachteiligt, dass er sich kein teures Equip leisten kann – er sieht dann nur nicht so hübsch aus.

Im PVP habt ihr die Möglichkeit zwischen den klassischen Domination Maps zu wählen, die ihr Random starten könnt, aber auch World vs. World ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels, bei dem die verschiedenen Server gegeneinander antreten und so allerhand Boni für sich herauszuschlagen versuchen. Das Praktische: Jeder Spieler kann mitmachen, egal welches Level er hat – Guild Wars 2 hebt das Level automatisch auf das Maximallevel von 80 an.

Mit Heart of Thornes steht nun die erste Erweiterung für Guild Wars 2 in den Startlöchern.

guild wars 2Was die Elite-Spezialisierungen und eine neue Charakterklasse mit sich bringt: Den Wiedergänger – eine Klasse, die Guild Wars Veteranen wohl am ehesten an den Ritualisten erinnern wird.

Die Elite-Spezialisierungen machen es euch möglich, Waffen zu nutzen, die vorher nicht nutzbar waren, oder Klassenmechaniken völlig zu verändern.

Das Beherrschungssystem ist ebenfalls eine Neuerung, die notwendig ist, um bestimme Missionen im neuen Maguuma Dschungel zu erledigen (z.B. Gleiterfliegen).

Neue PVP Varianten wie Stronghold erinnern an Espenwald und Jadesteinbruch aus Guild Wars und machen Lust auf mehr.

Der Clou zum Heart of Thorns Add-On ist jedoch der: Guild Wars 2 ist nun komplett kostenlos. Es muss nicht einmal mehr das Hauptspiel erworben werden, ihr könnt das Spiel einfach installieren und losspielen – wenn auch mit ein paar Einschränkungen. So haben kostenlose Accounts weniger Charakterslots, die jedoch hinzugekauft werden können, und besitzen Chat und Handelsbeschränkungen, um Missbrauch durch Botter, Spammer oder Goldverkäufer vorzubeugen.

All das hindert neue Spieler aber nicht daran, die großartige Welt von Guild Wars 2 kostenlos zu erforschen.

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